von | Apr. 22, 2026 | Newsbeitrag, Newsbeitrag 2026

Ab Samstag geht in Natschbach wieder die Post ab

Der Stockcar Racing Cup Austria eröffnet die Saison 2026 / Insgesamt wird es heuer wieder fünf spannungsgeladene Renntage geben / Auf die treuen Fans des Drift-Spektakels wartet wie immer Action und Dramatik auf der Sandbahn

Am kommenden Samstag, dem 25. April, dröhnen ab 13 Uhr wieder die Motoren auf der 360 Meter langen und bis zu 18 Meter breiten Sandbahn in Natschbach-Loipersbach. Diese wurde mit viel Einsatz und Fleiß wieder so präpariert, dass die Piloten des Stockcar Racing Cups mit ihren Boliden auch heuer den perfekten Untergrund zum Attackieren und Driften vorfinden werden.

Stockcar-Racing-Mastermind Gerald Koloc, der durch seine Rennserie dem Motorsport in Ostösterreich in den letzten zehn Jahren gemeinsam mit seiner Familie jenen enormen Stellenwert verliehen hat, den er mittlerweile nun einmal hat, fand im Kalender 2026 wieder geeignete Termine (jeweils Samstage) für insgesamt fünf Renntage: 

  1. Renntag am 25. April in Natschbach, Rennstart um 13 Uhr, zuvor Training
  2. Renntag am 13. Juni in Natschbach, Rennstart um 13 Uhr, zuvor Training
  3. Renntag am 11. Juli in Natschbach, Rennstart um 15 Uhr, zuvor Training (Night Race)
  4. Renntag am 12. September in Natschbach, Rennstart um 13 Uhr, zuvor Training
  5. Renntag am 24. Oktober in Natschbach, Rennstart um 13 Uhr, zuvor Training

Gefahren wird in fünf Kategorien – angefangen von der Formel 2 über die Saloon Cars bis zu den Hecktrieblern und die weiterhin erfreulich boomende Jugendklasse. Und schlussendlich wurde auch die Ende letzter Saison eingeführte und testhalber mitgelaufene 80er-Klasse heuer fix in den punktemäßig gewerteten Betrieb aufgenommen. Hier dürfen lediglich Fahrzeuge bis 80 PS zum Einsatz gebracht werden.

Das größte Teilnehmerfeld dürfte heuer die Königsklasse Formel 2 stellen. „Wir werden am ersten Renntag mit 18 Autos am Start sein“, freut sich der dafür mit seiner Tuningschmiede zuständige Bernd Herndlhofer, der hier auch Titelverteidiger ist. Der bekannte Rundstreckenpilot vermietet und verkauft die F2-Boliden. Zwei Piloten, Walter Gasteiner aus Neunkirchen und Johann Ritzinger aus Gloggnitz, haben für ihre Fahrzeuge aktuell sogar den moderneren Ford-Zetec-Motor bestellt, während alle anderen Autos mit den herkömmlichen 120 PS starken Ford-Pinto-Triebwerken ausgestattet sind.

Die Vorfreude auf die neue Stockcar-Racing-Saison ist nicht nur beim Veranstalter-Trio Gerald Koloc, Andreas Kampichler und Bernd Herndlhofer groß. Auch das Zuschauerinteresse wurde ob der Qualität der Rennen im Lauf der Jahre immer größer.