Vorletzter Stockcar-Renntag kann schon Titel bringen
Am Samstag geht‘s wieder rund in Natschbach-Loipersbach
Mastermind Gerald Koloc darf ein volles Feld in fünf Rennklassen begrüßen.
Am kommenden Samstag könnte es beim vorletzten Stockcar-Meeting in Natschbach-Loipersbach schon vorzeitig zu einigen Titelentscheidungen kommen. Organisator Gerald Koloc darf auf Grund des tollen Nennergebnisses wieder auf einen Ansturm der Fans hoffen. „Nach zwei Monaten Sommerpause freuen wir uns wieder auf so knapp 60 Starter“, fiebert der emsige Gloggnitzer dem vierten Renntag entgegen. „Das Wetter soll laut Prognose gut werden, die Sandbahn haben wir wie immer in einen Topzustand gebracht. Kurzum, wir sind bereit für einen neuerlichen action-geladenen Motorsporttag.“
In der F2 Klasse werden zumindest 18 Aktive dabei sein. Da könnten auch zwei niederländische Toppiloten mitmischen. „Angemeldet haben sie sich“, sagt Gerald Koloc, „aber sicher bin ich da immer erst, wenn sie dann am Samstag tatsächlich da sind.“ Haushoher Favorit ist hier natürlich der Titelverteidiger aus Niederösterreich Bernd Herndlhofer, der nach drei Renntagen 384 Punkte auf seinem Konto hat. Sein schärfster Widersacher Franz Rumpler aus Grafenbach hat 88 Zähler Rückstand.
Auch in der Jugend-Klasse mit erfreulichen 14 Startern gibt es einen Favoriten, wenngleich einen nicht so klaren. Denn die ersten Vier der Gesamtwertung, Nico Kügler (16 Jahre) aus Diepolz, Jamie Holzer (14) aus Oberwart, die Steirerin Cora Kraßnigg (14) aus Voitsberg sowie Yasmin Pospichal (wird am Freitag 16) aus Bad Vöslau trennen nur 39 Punkte.
Glasklar ist der Zwischenstand in der Heckklasse. Hier ist der seit Jahren überlegene Mann Stefan Holzer. Der Dominator aus Oberwart ist auch heuer nicht zu biegen, hat nach drei Renntagen bereits 158 Punkte Vorsprung auf seinen burgenländischen Stadtkollegen Marc Tury und darf sich wohl bereits alter neuer Champion nennen.
Für viel Spannung sorgt immer die Saloon-Klasse. Die Ausgangslage sieht momentan Manuel Ungersböck in Führung. Der Scheiblingkirchner im Opel Astra war letztes Jahr noch Jugend-Starter und hat heuer die Routiniers im Griff. Erster Verfolger des schnellen Youngsters ist Burkhard Köppel aus Ligist. Der Steirer im Ford Focus hat momentan 30 Zähler Rückstand.
Last but not least begeistert auch die erst heuer in den Meisterschaftsbetrieb integrierte 80er-Klasse die Aktiven genauso wie die Fans. In der Klasse sind lediglich Boliden bis zu höchstens 80 PS erlaubt, was die im Motorsport bekannt oft hohen Kosten erheblich
